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General Tire bei der Rallye Dakar 2018

Rallye Dakar 2018 mit der brandneuen X-Klasse

Die X-Klasse ist der heimliche Star in Argentinien

Schon auf der Fahrt von Peru nach Bolivien erweckte unser Fahrzeug pure Begeisterung bei den lokalen Rallyefans. Ständig wurden an dem roten X 220 Selfies gemacht und uns wurden zu dem Fahrzeug Löcher in den Bauch gefragt. Seit wir in Argentinien sind, ist es noch extremer. Die Mercedes X-Klasse wird hier ab 2019 nicht nur angeboten, sondern auch im Land der Gauchos und Steaks gebaut. Zudem sind Pickups hier extrem beliebt. Unser „Bomberos Camionetta“ (Feuerwehr-Pickup) findet an jeder Ampel und an jeder Tankstelle seine zahlreichen Verehrer.

Rally_Dakar_Mercedes_X

Nach 4.000 Kilometern Fahrt über teilweise extrem schlechte Pisten stellen wir zufrieden fest, dass die Mercedes-Ingenieure vor allem im Bereich Fahrwerk ihren Job sehr gut gemacht haben. Zudem passen die Reifen in 285/60 R 18 Grabber AT³ von General Tire ausgezeichnet zum Fahrzeug. Die polierten Delta Alu Schmiederäder in 18 Zoll verleihen dem Bomberos Camionetta eine ausgezeichnete Optik. Eins dieser Kompletträder haben wir in der Original-Reserveradhalterung untergebracht, es passt auch da einwandfrei.


Rallye_Düne

Fahren auf gut 5.000 Metern Höhe

Eine der größten Herausforderungen der Dakar Rallye ist die Andenüberquerung.

Das gilt sowohl für die Fahrer als auch für die Fahrzeuge. Der Sauerstoffmangel in großer Höhe führt zu einer Leistungseinbuße von bis zu 50% bei den Motoren. Dem Verbrennungsgemisch fehlt der Sauerstoff und wenn die Motorsteuerung die Kraftstoffzufuhr nicht entsprechend drosselt, wird zu viel Kraftstoff verbrannt, wodurch die Verbrennungstemperatur steigt und es zu Motorschäden kommt.

Das ist nicht nur bei den Rennautos ein Problem, hier traf es dieses Jahr den Deutschen Markus Walcher: die Zündkerzen seines Rover V8 schmolzen auf 4.500 Metern Höhe dahin und zerstörten das Aggregat. Das Symptom trifft auch die Servicefahrzeuge, hier besonders die Diesel, die moderne Abgasvorschriften (Euro 6) erfüllen müssen.

Die Motorsteuerung vieler Fahrzeuge ist in der extremen Höhe überfordert und schaltet den Motor entweder komplett ab oder in den Notlauf. Unser Mercedes X 220 d lief auf 4.500 Metern Höhe einwandfrei, wenn man berücksichtigt, dass er nur gut 50% seiner Leistung abrufen konnte. Das einzige Problem, das auftauchte, war, dass der Dieselpartikelfilter verstopfte und mit einer 50 Kilometerfahrt mit hoher Drehzahl wieder frei gebrannt werden musste, was aber einwandfrei funktionierte.

-Jörg Sand


Kontakt
Jörg Sand

Journalist

www.sand-medien.de

Broicher Weg
D-53844 Troisdorf

Seit 1915.
General Tire. Eine Marke von Continental.

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